Hari Om: Harmony House Yoga, Pismo Beach, California

Seitdem ich Yoga praktiziere, haben sich nicht nur mein Leben, sondern auch meine Urlaube verändert. Meine geliebten Auszeiten vom oftmals turbulenten Alltag nutze ich, um so oft wie möglich Yoga zu üben. Ganz nebenbei lernt man durch den Besuch von Yogastudios in der ganzen Welt Land und Leute viel besser kennen. Ich habe erlebt: Wenn man offen und interessiert ist, wird man wird ziemlich schnell Teil des lokalen Yoga-Tribes.

Dies gilt auch für einen wunderbaren Yoga-Ort, zu dem ich eine Woche lang während meines Kalifornien Trips im Oktober 2015 allmorgendlich meine Matte trug: „Harmony House Yoga“ in Pismo Beach. Dieses Retro-Küstenstädtchen an der touristisch recht entspannten Central Coast zwischen San Francisco und Los Angeles kultiviert einen herrlich unangepassten aber nachhaltigen Bohmemian-Lifestyle. Die an vielen Stellen wild-romantische Naturkulisse könnte hierzu nicht schöner beitragen.

Und dann, mitten im Ort zwischen Superfood-Cafés und Weinbars, findest Du Harmony House Yoga. Zwar gibt es hier nicht nur den für Yoga-Studios typischen Klamotten-Corner mit Onzie, Spiritual Gangster & Co. (in Deutschland auch bequem online z.B. bei Bee Athletica zu kaufen) bei sowie das in den USA übliche, superpraktische Mind-Body-Online Eincheck-Prozedere – dennoch hat das Studio etwas magisches. Dies liegt sicherlich am Yoga-Raum selbst, der zu den schönsten gehört, in denen ich bislang im Flow dahin schmelzen durfte. Wände und Decke sind aus erhabenen Holzstämmen gefertigt, und die Raumhöhe ist enorm – eine Holz-Kathedrale. Du erlebst hierdurch eine intensive Verbundenheit mit der Natur, wenn Du durch die Asanas fließt. Bedeutet: Du gleitest mal nicht „wie durch Wasser“, sondern „wie durch Wald“. Ich muss gestehen: Hier habe ich während des Savasana die Augen geöffnet gehalten, ich wollte diese kostbaren Eindrücke für später in mir festhalten.

Besonders haben mir bei Harmony House Yoga die Stunden von Meg Whitney gefallen. Obwohl sie sehr quirlig ist, vermittelt sie in ihren kraftvollen Viniyoga-Stunden Ruhe und Klarheit – genau das also, wonach mir im Urlaub der Kopf stand. Apropos Kopfstand- die Asana, mit der ich so meine Themen habe: Die klappte auf einmal fast wie von selbst dank einiger persönlicher Tipps und Assists von Meg. Mal schauen, ob ich dieses Erfolgserlebnis im Alltag wieder in mir hervorrufen kann, wenn es mal wieder kopfüber geht.

http://www.harmony-house-yoga.com

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