Gold statt Gelb: Wie Kurkuma heilt & pflegt


Darf ich vorstellen – einen Allrounder-Gesundmacher und natürlichen Anti-Aging Wirkstoff: Kurkuma (engl. Turmeric), das auch als „Zauberknolle“ bezeichnet wird. Dem fernöstlichen Gewächs werden so manche Heilwirkungen nachgesagt. Während Kurkuma in der ayurvedischen Medizin schon seit Jahrtausenden als Heilmittel eingesetzt wird, ist das goldene Elixier in Deutschland vor allem als Gewürz bekannt. So ist Kurkuma ein Hauptbestandteil von indischen Gerichten, denn es verleiht dem Currypulver seine typische Farbe.

Natürlicher Entzündungshemmer

Wissenschaftler veröffentlichen immer wieder Erstaunliches über Kurkuma. Das in ihm enthaltene Curcumin hilft nicht nur, Entzündungen im Körper zu bekämpfen und vorzubeugen, es soll zudem auch vor Alzheimer schützen, Magen-Darm-Beschwerden lindern und sogar krebshemmende Eigenschaften besitzen.

Gut für die Verdauung

KurkumaSchon länger ist bekannt, dass Kurkuma antientzündlich wirkt. Am bekanntesten ist die Gewürzpflanze – wie auch Leinsamen (engl. Flax Seed, wir hier auf dem Bild als Flax Seed Oil-Kapseln aus den USA zu sehen) – jedoch für ihre verdauungsfördernden Effekte. Die Inhaltsstoffe regen die Leber dazu an, mehr Gallensäuren auszuschütten. Die binden an Nahrungsfette und machen Fett verdaulicher. Die Gelbwurz lindert dadurch Blähungen und Völlegefühl, zusätzlich regt es den Stoffwechsel an.

Wie zu sich nehmen?

Heilpraktiker empfehlen, täglich einen Teelöffel Kurkuma zu sich zu nehmen, um das Immunsystem zu boosten und aktuelle Entzündungen zu bekämpfen. Dies ist in der Praxis jedoch wenig spannend, denn Kurkuma besitzt in seiner puren Pulverform einen eher bitteren Geschmack. Es ist in dieser Form zudem kaum wasserlöslich.

Gerösteter Blumenkohl
Gerösteter Blumenkohl

Ich bereite gern einen Tee aus einem Teelöffel Kurkuma, frischer Zitrone und etwas Honig oder Agvendicksaft zu. Dies schmeckt wohltuend und nimmt dem Kurkuma seine bittere Note. Natürlich lässt sich Kurkuma auch klassisch in indischen Curries verarbeiten – oder man röstet rohen Blumenkohl, der zuvor mit Olivenöl, frischem oder getrocknetem Chili, Honig, Kurkuma, etwas Cumin (Kreuzkümmel), Zitronensaft und Knoblauch mariniert wurde, im Ofen. Köstlich hierzu sind später hinzugegebene, mitgröstete Rosinen oder Cranberries und etwas frischer Rucola.

Auch zu Smoothies oder warmer Mandelmilch lässt sich Kurkuma genussvoll verarbeiten. Hierzu bereitest Du zunächst eine haltbare Kurkumapaste vor, die Du dann weiterverarbeiten kannst.

Ich bin übrigens ein großer Fan von Recycling bzw. der Idee, ein Produkt möglichst vielseitig einzusetzen oder wiederzuverwenden. Wegen seiner antibakteriellen Eigenschaften setzt man Kurkuma nicht nur als Nahrungsergänzung, sondern auch als Naturkosmetik ein. Es hilft unter anderem gegen Akne. Ausserdem helfen die Wirkstoffe von Kurkuma bei trockener Haut, verringern Fältchen und verleihen Elastizität. Altersbedingte oder sonnenverursachte dunkle Hautfärbungen – die sogenannten „Brown Spots“ – sollen mithilfe von Kurkuma ebenfalls deutlich verblassen.

Rezept für die Kurkuma-Maske: Ein Teelöffel Kurkuma-Pulver, ein Teelöffel Olivenöl, ein Teelöffel Kokosmilch. 5 − 10 Minuten einwirken lassen. Wichtig: GUT abwaschen!

Achtung: Wer Kurkuma wie ich auch in Kapsel- oder Drageeform (zu kaufen bspw. im Online-Handel bei nu3) und damit in höherer Konzentration einnimmt, sollte auch an mögliche Nebenwirkungen denken und sich in der Apotheke beraten lassen. So sollten zum Beispiel Menschen, die Gallensteine haben, auf Gelbwurzel besser verzichten. Halten Magen-Darm-Beschwerden länger an, sind sie stark oder kehren sie immer wieder – unbedingt vom Arzt abklären lassen!

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Ein Gedanke zu “Gold statt Gelb: Wie Kurkuma heilt & pflegt

  1. Was vielleicht noch wichtig zu erwähnen wäre, es gibt Studien, die besagen, dass man Kurkuma gegen eine Tumorbildung benutzen sollte! Ebenso soll es bei Pilzen im Körper hilfreich sein. Dazu, nicht zu vergessen, vor allem Frauen leiden an immer wiederkehrendem Vaginalpilz. Kaum eine Frau kann ihm entgegnen!!!! Genau gegen solche Probleme, zur Vorbeugung und Heilung, während einer Antibiotikatherapie und danach, sollte man Kurkuma nehmen. Ich persönlich komme mit dem Geschmack der Wurzel nicht zurecht und bestelle sie mir immer von in Kapselform . Auch empfehlenswert, wenn man eine Laktoseallergie hat oder sich vegan ernährt!
    Ganz liebe Größe

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