Have some balls, please: raw-vegan Matcha & Coconut AMAZEBALLS

Ich ernähre mich zwar flexetarisch, jedoch halten immer mehr auch vegane Gerichte oder Snacks Einzug in meine Küche. Veganes Essen ist aus meiner Sicht sehr „Lebensmittel-kreativ“. Es macht nicht nur Spaß, vegane Gerichte zubereiten – die meisten Gerichte schmecken mir einfach sehr gut, da sie mit Zutaten arbeiten, die yummy sind. Dies gilt insbesondere für vagane Rawfood-Snacks wie meine „Amazeballs“.

Inzwischen überrollt uns der Trend dieser „Bliss Balls“ ja fast schon. Ich habe die köstlichen Kugeln zum ersten Mal vor etwa zwei Jahren in Australien gekostet. Inzwischen sieht man die meist aus rohen Zutaten wie Datteln und Nüssen und einigen Superfoods gerollten „Bliss Balls“ immer öfter auch in deutschen Cafés oder Healthfood-Läden.

Das kann ich auch, dachte ich mir damals, und warf in einer schlaflosen Nacht nach der Rückkehr vom Familienbuch in Downunder – sicherlich nicht zur Freude meiner Nachbarn – die Küchenmaschine an. Und siehe: Wenn man einmal die richtige Zusammensetzung der Zutaten raushat und ein klein wenig Übung im „Rollen“, lassen sich die rohen Pralinen spielend leicht selbst zuhause zubereiten.

Alles, was Du hierfür brauchst, ist ein wenig Zeit. Rund eine Stunde solltest Du je nach Anzahl der Kugeln für Deinen ersten „Wurf“ einkalkulieren. Hast Du später ein wenig Erfahrung in Punkto Zutaten und Übung beim „Rollen“, sind die Bliss-Balls fix zubereitet. Und: Für diese gesunden Energiebomben solltest Du auf jeden Fall eine Küchenmaschine einsetzen. Ein Standmixer wird den Job nicht erledigen, hier fehlen einfach ein paar „PS“.

Meine „Amazeballs“ esse ich zum Beispiel gern als gesunden Snack im Job oder morgens vor der Yoga-Stunde. Dann benötigt mein Körper zwar Energie, aber auf keinen Fall keinen vollen Magen. Ideale Voraussetzungen also für einen Energie-Kick durch Matcha, Macawurzel und Chia. Hast Du Kinder? Dann ist das eine Option für gesundes Naschen!

MATCHA & COCONUT AMAZEBALLS 

(Rezept für etwa 72 Balls, halten sich im Kühlschrank etwa 10 Tage)

  • 400 Gramm unbehandelte Cashews (Du kannst auch Mandeln verwenden)
  • 500 Gramm Datteln
  • 150 Gramm Kokosraspeln (sowie etwa 50 Gramm extra als Outside-Crunch)
  • 4 TL Matcha Pulver
  • 4 EL Chia-Samen
  • 1 EL Macawurzel (optional)
  • 6 EL Kokosöl oder 5 EL Olivenöl
  • etwas Wasser für die Konsistenz

Gib die Zutaten in der Reihenfolge des Rezeptes in eine Küchenmaschine und mixe auf mittlerer bis hoher Stufe zirka 45 Sekunden bis eine Minute. Verwendest Du statt Cashews Mandeln, dauert das Zerkleinern etwas länger. Die Blissball-Masse sollte nicht mehr grob, aber auch nicht zu fein sein. Es sollten noch kleine Stückchen der Zutaten erkennbar sein. Gib dann nach und nach schnapsglasweise ein wenig Wasser hinzu – so lange, bis die Masse anfängt, stellenweise ähnlich wie ein Teig zusammenzukleben.

Amazeballs auf einem Backblech kalt stellen
Amazeballs auf einem Backblech kalt stellen

Apropos Kleben: Gleich gehts ans Rollen. Aber zunächst ab mit der Masse für zirka eine halbe Stunde in den Kühlschank, danach lassen sich die AMAZEBALLS einfacher zu Kugeln formen. Nimm dann mit angefeuchteten Händen eine etwa golfballgroße Menge an Masse und rolle sie zu Kugeln, die Du noch einmal durch Kokosraspeln ziehst. Es kann sein, dass die Balls am Anfang nicht so gut zusammenkleben. Gib dann einfach etwas mehr Wasser hinzu und drücke die Masse vor dem Rollen zunächst in Kugelform zusammen. Dann wird die Masse dichter und das Rollen gelingt deutlich besser. Platziere die fertig gerollten AMAZEBALLS auf ein Backblech und stelle dies für zirka drei Stunden Im Kühlschrank kalt. Danach bewahrst Du die Kugeln dort am besten in einer Vorratsdose auf.

HAPPY AMAZEBALLS!

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2 Gedanken zu “Have some balls, please: raw-vegan Matcha & Coconut AMAZEBALLS

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